
Permanent Make-up
Welche Frau kennt dieses Problem nicht: Morgens, nach einer scheinbar ewigen Prozedur vor dem Spiegel, sitzen Lidstrich und Lippenkonturen perfekt. Nach einem langen und anstrengenden Tag erinnert jedoch nichts mehr an ein gelungenes Make-up: der Lidschatten ist verschmiert, das Lipgloss verblasst und von dem teuren Rouge ist kaum mehr etwas zu sehen. Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet eine Frau die Lösung für diese diffizile Angelegenheit gefunden hat. Im Jahr 1986 wurde das Permanent Make-up von einer Frau über den Atlantik nach Deutschland gebracht. Was in den USA bereits großen Erfolg genoss, setzte sich auch bald in deutschen Kosmetiksalons durch. Die kosmetische Tätowierung schenkt Frauen formschöne Augenbrauen, volle Lippen und unwiderstehliche Augen. So haben die natürlichen Feinde des Make-ups, allen voran schlechtes Wetter und Stress, keine Chance mehr. Auf teure Markenprodukte kann ein für alle Mal verzichtet werden, denn Frau steht am Morgen bereits perfekt geschminkt aus dem Bett auf.
Bei der Anbringung des Permanent Make-ups werden mit einer feinen Nadel Pigmente von Farbkonzentraten unter die Haut gestochen. Im Gegensatz zu üblichen Tätowiermaschinen sind die Permanent Make-up-Geräte viel präziser, was ein detailgetreues Arbeiten und die Kreation täuschend echter Make-up-Imitationen ermöglicht. Seit dem Jahr 1988 ist es möglich, Augenbrauen „aufzumalen", die dem echten Original in nichts nachstehen. Ein Jahr später fanden erste Wimpernstandbetonungen großen Anklang bei den Kundinnen, denn ein spezielles Narkosemittel garantierte absolute Schmerzfreiheit. Im Jahr 1990 entwickelte man erste markttaugliche Techniken für das Nachzeichnen von Lippenkonturen. Nach weiteren vier Jahren wurden diese Techniken durch die Lippenfarbauffüllung vervollkommnet. Frauen konnten sich ab jetzt nicht mehr nur den Lipliner, sondern sogar den Lippenstift sparen.
Die Prozedur des Permanent Make-ups dauert nur kurze Zeit und ist durchaus bezahlbar. Je nach Qualität der verwendeten Farbe kann es zu mit der Zeit einem Verblassen der Farben kommen. Die Behandlung kann in einem solchen Fall wiederholt werden.
Ähnlich wie beim Tätowieren können nach der Behandlung Rötungen, Hautirritationen, Schwellungen und Entzündungen auftreten. Es besteht weiterhin die Gefahr einer Infektion oder einer allergischen Reaktion auf die Farbkonzentrate. In den meisten Fällen müssen die Kundinnen jedoch nicht mit bleibenden Narben rechnen. Das Permanent Make-up erleichtert das Leben einer Frau. Sie kann auf das aufwändige Schminken verzichten und hat dennoch immer die Gewissheit, hübsch und gepflegt auszusehen. Ein dauerhaft schönes Make-up verleiht jeder Frau Selbstbewusstsein, Sicherheit und eine ganz persönliche Ausstrahlung. So kann sie dank Permanent Make-up jeden Tag mit einem Lächeln beginnen - und endlich auch damit beenden.